Was sind Ängste und wodurch entstehen sie?

Das Spectrum der Angst ist weit gefächert.

 

1.  Geräusche (akustische Umwelt)

    Gewitter, Feuerwerk, LKW`s, Autos, Fahrräder, Motorräder etc.

2.  Gegenstände (unbelebte Umwelt)

     Stöcke, Äste, Besen, Flaschen, Leine, Geschirr etc.

3.  Artgenossen (belebte Umwelt)

     Schlecht oder nicht sozialisierte Artgenossen.

4.  Menschen(belebte Umwelt)

     Mangelnde Körpersprache, schreien, treten, schlagen, quälen, brutalität.

 

Angst entsteht immer durch Fehlverhalten. Strassenhunde zb. werden getreten, geschlagen, 

verjagd oder auf  andere weise gequält. Sie werden von Hundefängern mit Fangschlingen

eingefangen, fast zu Tode gewürgt und in Tötungen gestopft. Sie sitzen in überfüllten Zwingern

und kämpfen täglich ums überleben. Auch dort werden sie sehr oft misshandelt. Oft bekommen sie sehr wenig oder gar kein Futter. Dadurch entstehen beissereien und die Hunde fressen sich gegenseitig auf. Die Tiere leben in ständiger Todesangst. Manchmal über Jahre.

Dieses Leben hinterlässt Spuren. Wie gehe ich als Halter oder Pflegestelle mit so einem Hund um? 

Tierschutzvereine versuchen natürlich die Hunde zu vermitteln. Oft heisst es an erfahrene

und geduldige Menschen mit viel Liebe. Aber Erfahrung, Liebe und Geduld alleine reichen nicht. Auch Mitleid und die berühmte rosarote Brille sind hier absolut fehl am Platz.

Zur resozialisierung eines Angsthundes gehört eine menge Fachwissen.

Tierschützer auf der ganzen Welt bemühen sich um die Tiere, versuchen sie zu vermitteln.

Davor habe ich den größten Respekt.

Leider habe ich aber oft das Gefühl das einige froh sind, sie "untergebracht" zu haben.

Halter und Pflestellen müssen durch Vereine besser aufgeklärt werden.

 

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